Bestandsplanung_Ueberbestand

Die Entwicklung Ihrer Bestandsplanungs-Software

Wir treffen regelmäßig Disponenten, die ihre eigene Lösung für die Bestandsplanung in ihrem Unternehmen entwickelt haben. Üblicherweise nutzen die Disponenten irgendeine Kombination aus Datenextrakten, Tabellenblättern und einer Form der Kalkulation oder Pivottabellen.

Dieselben Leute beschweren sich oft, dass sie ein Umfeld kreiert haben, das etwas zu zerbrechlich ist und wiesen darauf hin, dass es sehr einfach ist, bei der Bestandsplanung Fehler zu machen, vor allem wenn jemand anderes in den Prozess involviert wird. Sie wünschen sich nur, dass sie einen Bestandsplanung und -verwaltungsprozess hätten, der stabiler, genauer und weniger zeitraubend ist.

Bestandsplanung: eine unbeabsichtigte Lösung

Zunächst müssen wir einige wichtigen Fragen stellen.

  1. Wie sind sie an diesem Punkt angekommen?
  2. Welche Entscheidungen haben sie getroffen, die dazu geführt haben, dass ihre Bestandsplanung ein Sklave ihres Lagerbestands-Hauptkalkulationsblatts geworden ist?

Im Normalfall bestätigt niemand, dass dies den richtigen Weg war oder ist, ihren Lagerbestand zu verwalten. Stattdessen entwickelt es sich einfach zu diesem Labyrinth aus Kalkulationen, in dem  der Disponent den Überblickt, über das was er verwalten und planen muss, verliert.

Faktisch ist dieser altmodische Prozess etwas, dass für eine jüngere, und kleinere Version Ihres Unternehmens wahrscheinlich funktioniert. Vielleicht war das damals, als die Disposition eng mit den wenigen Lieferanten zusammengearbeitet hat oder genau wusste, was die Kunden brauchen. In dem Szenario ist Bauchgefühl genauso nützlich wie ein mächtiges Lager-Bestandsplanung-Tool und es besteht kein Zweifel, dass Bauchgefühl auch preiswert ist.

Ihren Geschäft und Lagerbestand haben sich weiterentwickelt

Lass uns hier ehrlich sein: Ihr Geschäft ist nicht mehr länger in dieser Frühphase. Sie haben sich entwickelt und die Komplexitäten in Ihrer Lieferkette haben begonnen, sich anzuhäufen. Bauchgefühl ist an diesem Punkt eher ein Ratespiel und diese Bestands-Tabellenblätter sind unhandlich geworden.

Die meisten Disponenten geben nach und entscheiden sich dafür, einen Haufen von überschüssigem Lagerbestand vorzuhalten, nur damit sie niemals mit einer schmerzhaften Fehlmenge konfrontiert werden. Überschüssiger Bestand ist für sich genommen allerdings eine teure Last und es kann sogar das Potential eines Geschäfts vernichten.

Das echte Problem dabei sind nicht die Fehlmengen oder große Mengen von Überschuss. Das sind nur die Symptome eines größeren Problems, das in einem Low-Tech-Bestandsverwatungsprozess besteht, der dringend zum Rest der Geschäftswelt ins 21. Jahrhundert aufschließen muss. (Nur eine schnelle Erinnerung: Ihr Bestands-Tabellenblatt ist gänzliche eine Lösung des 20. ahrhunderts. Es war mal ein „Master“-Tabellenblatt; jetzt hat es sich zum Monster-Tabellenblatt entwickelt.)

Sollten Sie etwas ändern?

Es besteht kein Zweifel, dass gute Absichten und ein enges Budget Unternehmen zu einem Sammelsurium verschiedener Hilfskonstruktionen verleiten, aber es ist Zeit, davon wegzukommen. Tatsächlich war eine Veränderung sogar schon lange nötig.

Und jetzt?Sie müssen einige Entscheidungen treffen. Werden Sie weiter mit Ihren altmodischen Lösungen hinterherhinken und einfach durch alle auftretenden Probleme und Kosten durchpreschen? Wenn das Ihre Wahl ist, denken Sie über zukünftige Veränderungen nach und wie sie Ihren Bestandsverwaltungsprozess beinflussen werden:

  • Was passiert, wenn eine neue Komplexität dem Prozess hinzugefügt werden muss?
  • Was wenn das Tabellenblatt nicht mehr funktioniert?
  • Was passiert, wenn die Person die Firma verlässt, die die Lösung kennt oder erstellt hat?
  • Sind Sie wirklich glücklich mit Ihren derzeitigen Investitionen in Warenbestand und Kunden-Füllraten?

Vielleicht sind Sie bereit, etwas Neues aufzubauen und kennst einige Programmierer, die eine Lösung aus dem Nichts erschaffen können. Das ist eine Option, die Sie mehr abschrecken sollte als die Risiken, die Ihr derzeitiges Tabellenblatt mit sich bringt, und dabei sprechen wir erst gar nicht über die Kosten. Wenn Sie dachten, Ihr Excel-Prozess hätte sich in ein Monster entwickelt, sollten Sie sehen, was manche Unternehmen aus dem Nichts aufbauen. Das ist oftmals nicht schön.

Alternativ haben Sie sich wahrscheinlich erkundigt und lauter albtraumhafte Geschichten über Ersatzlösungen gehört, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Sie neigen dazu, ziemlich teuer zu sein und könnten große Veränderungen in Ihrem Personalstamm erfordern.

Ist SaaS das Richtige für Sie?

Nachdem das gesagt ist, gibt es neue Möglichkeiten, die eine Recherche absolut wert sind.

Zum Beispiel gibt es inzwischen ein paar Bestands-Lösungen, die das SaaS-Geschäftsmodell („Software as a Service“) nutzen und damit die Landschaft verändern und diese Art von Produkten deutlich einfacher für mittelständige Unternehmen zugänglich machen als jemals zuvor.

Diese SaaS-Bestandsmanagement-Lösungen, öffnen den Markt für die wachsende Gruppe kleiner und mittlerer Unternehmen, denen es zuvor unmöglich war, sich solche Anwendungen zu leisten.

Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass das eine immense Vereinheitlichung der Wettbewerbsbedingungen für kleinere Unternehmen darstellt. Wir empfehlen dir dringend, dir zunächst die Lösungen anzuschauen, da sie deutlich wahrscheinlicher in Ihren Budget passen werden.

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